Aktuelles
Kirchenvorstandswahl 2027
Eine Wahl, die Wirkung zeigt!
Ihr Kirchenvorstand wird neu gewählt – 28. Februar 2027
Wie wollen wir Kirche in unseren Stadtteilen gestalten? Was soll sie bewegen, wofür soll sie sich einsetzen? Am 28. Februar 2027 haben Sie die Möglichkeit, darüber mitzuentscheiden.
Zum 1. Januar 2027 vereinen sich die Kirchgemeinden Lindenau-Plagwitz, Bethanien und Tabor zur Ev.-Luth. Kirchgemeinde im Leipziger Südwesten. Für die neue Gemeinde kandidieren erfahrene Kirchenvorsteher*innen und junge, motivierte Menschen. Gemeinsam mit den Pfarrpersonen wird der neu gewählte Kirchenvorstand die Gemeinde leiten und wichtige Entscheidungen für die Zukunft treffen.
Ob Begegnungsorte, soziale Angebote, Gottesdienste oder Kultur: Die Arbeit der Kirche lebt von Menschen, die sich einbringen und Verantwortung übernehmen. Als Kirche sind wir Teil der Stadtgesellschaft. Damit unsere Stimme gehört wird und wir in unseren Stadtteilen etwas bewegen können, braucht es auch Ihre Unterstützung.
Gehen Sie wählen, mischen Sie sich ein und gestalten Sie die Zukunft unserer Gemeinde mit! Wahlberechtigt sind alle Gemeindemitglieder ab 14 Jahren, die konfirmiert oder als Erwachsene getauft sind.
Wahl im Wahlbezirk Bethanien (Schleußig)
Sonntag, 28. Februar 2027, 10.30–13.00 Uhr, Bethanienkirche (Stieglitzstraße 42)
Wahl im Anschluss an einen unterhaltsamen Kurzgottesdienst
Sonntag, 28. Februar 2027, 17–18 Uhr, Heilandskirche / Westkreuz (Weißenfelser Straße 16)
Weitere Wahlmöglichkeit im Vorfeld des Besuchs der evangelischen und katholischen Bischöfe im Westkreuz. Anschließend findet der Diskussionsabend „Meinen Frieden lasse ich mir nicht nehmen“ statt.
Es besteht auch die Möglichkeit der Briefwahl. Dazu können Sie sich im Gemeindebüro unter 0341 4804013 erkundigen.
Ihre Stimme zählt. Machen Sie mit und gestalten Sie Kirche vor Ort!
Aktiv dabei: Wer Interesse an der Mitarbeit in dem neuen Kirchenvorstand der vereinigten Kirchgemeinde hat oder im Ortsausschuss die Geschicke von des Gemeindelebens an der Bethanienkirche mitgestalten möchte, der kann sich an die Mitglieder des jetzigen Kirchenvorstandes wenden. Möglich ist das bis zum 17.1.2027.
Winterkino in der Bethanienkirche
Saison 2026/2027
Das Winterkino in der Bethanienkirche startet in seine nächste Saison. Im Winter 2026/2027 laden wir Sie herzlich zu folgenden Veranstaltungen ein:
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Filmabende:
jeweils samstags 20 Uhr am:
14. November 2026
12. Dezember 2026
16. Januar 2027
6. Februar 2027
6. März 2027
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Familienkino:
jeweils samstags 16 Uhr am:
16. Januar 2027
6. März 2027
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Filmgottesdienst:
sonntags 17 Uhr am:
7. März 2027
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Getränke und Snacks können vor Ort erworben werden - der Erlös kommt dem Förderverein der Bethanienkirche zu Gute.
Die Filmtitel und alle aktuellen Informationen zur Winterkino-Saison erhalten Sie regelmäßig über unseren Newsletter.
Gemeindeversammlung 2026
Am Sonntag, den 21. Juni 2026 fand im Anschluss an den Waldgottesdienst unsere diesjährige Gemeindeversammlung statt. Der Kirchenvorstand informierte über die anstehende Kirchgemeindevereinigung, das derzeitige Gemeindeleben sowie die in Planung befindliche Sanierung des Kirchendaches. Wir danken allen, die sich an der Gemeindeversammlung beteiligt waren, ihre Rückfragen und Meinungsäußerungen eingebracht haben und mit uns ins Gespräch gekommen sind!
Wie üblich wurden bei der Versammlung auch die aktuellen statistischen Kennzahlen zur Entwicklung unserer Gemeinde präsentiert. Diese Zahlen können hier als PDF-Datei heruntergeladen werden: LINK.

Die Evangelisch-Lutherische Bethanienkirchgemeinde unterstützt als Erstunterzeichnerin die "Leipziger Erklärung 2026" des Aktionsnetzwerks "Leipzig nimmt Platz":
Leipziger Erklärung 2026
Den Aufstieg des Autoritarismus bekämpfen
Autoritäre Kräfte haben sich in Europa und weltweit ausgebreitet. Damit einher geht ein Neuerstarken des Nationalismus und die Abwertung marginalisierter Gruppen.
In den vergangenen Jahren ist es nicht gelungen, den Vormarsch der „Neuen Rechten“ wirksam zu stoppen – auch, weil von demokratischer Seite versäumt wurde, klare Grenzen zu ziehen. Nicht jede Meinung, die strafrechtlich zulässig ist, muss unwidersprochen hingenommen werden. Grundrechte und universelle Menschenrechte sind nicht verhandelbar!
Umso wichtiger ist es, solidarisch zusammenzustehen, die Menschenrechte entschlossen zu verteidigen und den Autoritarismus zurückzudrängen.
Für eine neue Solidarität
Der Aufstieg autoritärer Kräfte ist auch Folge mangelnder Zusammenarbeit zwischen zivilgesellschaftlichen, progressiven und radikal-emanzipatorischen Kräften. Die Suche nach Gemeinsamkeiten und verbindenden Ansätzen wurde vernachlässigt. Nur zusammen können wir diesen Entwicklungen Paroli bieten.
In einer Zeit, in der all jene bedroht werden, die nicht in das Weltbild der „Neuen Rechten“ passen, ist es nötig, Solidarität neu zu beleben. Wir kämpfen für vielfältige Wege hin zu einer Gesellschaft, die auf gleichberechtigter, sozialer, wirtschaftlicher, politischer und kultureller Teilhabe basiert.
Plattform und Platznehmen
Es ist wichtiger denn je, dass sich alle Akteur*innen der Stadtgesellschaft zusammenschließen – ob mit bürgerlichem oder radikal-emanzipatorischem Anspruch.
„Leipzig nimmt Platz“ versteht sich als breites zivilgesellschaftliches Netzwerk für alle, die unsere Ziele teilen. Es bietet eine Plattform für vielfältige Initiativen, die die Herausforderungen der Gesellschaft solidarisch angehen und menschenfeindlichen sowie autoritären Tendenzen entgegentreten.
Aktion und Perspektive
In den vergangenen Jahren konnten neonazistische und antidemokratische Aufmärsche in Leipzig immer wieder erfolgreich blockiert und geschwächt werden. Entschlossener, kreativer und vielfältiger Protest bescherte der extremen Rechten wiederkehrende Niederlagen.
Doch reiner Gegenprotest ist nicht mehr ausreichend. Wir müssen die Deutungshoheit im öffentlichen Raum beanspruchen!
Das Netzwerk „Leipzig nimmt Platz“ steht für gewaltfreie, aber entschlossene Aktionen, um menschenfeindliche Aufmärsche und Aktivitäten zu verhindern. Zugleich setzen wir eigene Schwerpunkte gegen die autoritären Entwicklungen.
Unser Konsens
Wir tragen Verantwortung für die Gesellschaft, in der wir leben. Vor dem Hintergrund der zunehmenden systemisch bedingten Ungleichheit müssen wir solidarische Antworten liefern.
Uns eint die Überzeugung, dass wir uns menschenfeindlichen Strukturen mit unserer Vielfalt, unserem Mut und unserem Verstand entgegensetzen.
Neonazistische Einstellungen, Rassismus, Antisemitismus, Antifeminismus, Queerfeindlichkeit, Islamfeindlichkeit und alle anderen Ideologien der Ungleichwertigkeit dürfen nirgendwo Platz haben.
- Wir stellen uns den Vertreter*innen dieser Ideologien entschieden entgegen.
- Wir sind solidarisch mit den Betroffenen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.
- Wir tragen diese Botschaft in die Stadtgesellschaft und darüber hinaus.
- Wir stehen solidarisch an der Seite aller, die diese Ziele mit uns teilen.
- Wir wollen das in gemeinsamen und gewaltfreien Aktionen erreichen.
- Wir zeigen unseren Protest auch mit Mitteln des zivilen Ungehorsams.
Wir dulden Autoritarismus weder in Leipzig noch anderswo!



