Aktuelles

Gemeinsam für jüdisches Leben in Leipzig

In einer Initiative im Ev-Luth. Kirchenbezirk Leipzig entstand im Frühsommer der Schriftzug „Gemeinsam für jüdisches Leben in Leipzig“.

Das Logo steht ausdrücklich allen Kirchgemeinden, Religionsgemeinschaften, Initiativen in unserer Stadt zur Verwendung offen, die dieses Anliegen teilen.

Nicht alle Symbole von Religionsgemeinschaften in unserer Stadt sind im Namen Leipzig vor der stilisierten Stadtsilhouette angedeutet.

Gemeinsam heißt: Menschen unterschiedlicher Religiosität treten dafür ein, dass jüdische Menschen unter uns selbstverständlich willkommen sind.

Anfeindung von Menschen, weil sie jüdisch sind, wollen wir nicht hinnehmen.
Manchen fällt es schwer, zu ertragen, dass andere eine eigene Kultur pflegen inmitten unserer unterschiedlichen Umgebungskulturen.

Gemeinsam treten wir dafür ein, dass Leipzig eine bunte, lebenswerte Stadt ist, für Menschen mit ihrer jeweiligen Tradition, Religion und Herkunft.

Unser gemeinsames Eintreten für jüdisches Leben in Leipzig verweist damit auch auf andere Aufgaben, die wir in unserer Gesellschaft beständig vor uns sehen.

Wir – Ihre Kirchgemeinden - sind für Sie da!

Wenn wir als Kirchgemeinden und glaubende Menschen in diesen Tagen von der Gottes- und Nächstenliebe sprechen, dann zeigt sich, welche gesellschaftliche Bedeutung in diesen Worten liegt. Wir sind als Einzelne und in der Gesellschaft ergriffen von einem Virus, das unser soziales Leben bedrängt, spaltet und zu zerstören droht.

Viele Menschen sind in Angst und fürchten um ihre Gesundheit, ihren Arbeitsplatz und ihre Lebensgrundlagen. Andere finden die Beschränkungen übertrieben und sehen sich in ihrer Freiheit beraubt.

Wenn wir in dieser Zeit als Gemeinde Glauben leben wollen, dann nur in der Verantwortung für den Nächsten. Und den muss ich auf Abstand halten. In den Kirchgemeinden gilt das genauso, wie in Straßenbahnen, offenen Plätzen und Häusern.

Nächstenliebe heißt für uns als Kirchgemeinden, dass wir an der Seite aller stehen, die unter dem Virus leiden. Wir sind an der Seite derer, die das gesellschaftliche Leben sonst so vielfältig, lebensfroh und gemeinschaftlich gestalten und jetzt schweigen und sich nicht bewegen können. Wir sind an der Seite derer, die mit viel Kraft und Mut für die Kranke und Risikogruppen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und in der häuslichen Pflege da sind. Wir sind an der Seite derer, die das Bildungssystem in Schulen, Kindergärten und Universitäten am Laufen halten.

Die Kirchgemeinden beschränken sich daher in dieser Zeit ausschließlich auf das Reden von und das Handeln nach der Liebe Gottes. Wir glauben, dass Gott zu uns spricht und uns durch sein Wort uns Leben und Kraft schenkt. Deswegen und nur deswegen halten wir weiter Gottesdienste und Andachten. Alle kirchlichen Freizeitangebote wurden abgesagt, aus Rücksicht und aus Verantwortung.

Wir -Ihre Kirchgemeinden - sind für Sie da: Im Gebet, auf unseren Homepages, durch Anrufe und E-Mails, per Post oder mit unseren Andachten und Gottesdiensten.

In herzlicher Verbundenheit,

Ihre Pfarrerin Angela Langner-Stephan, Pfarrer Sebastian Ziera, Pfarrer Martin Staemmler-Michael

Gott spricht: Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten.

Spruch für den Monat November 2020 (Jer 31,9; Luther 2017)

United4Rescue 

 

Die Bethanienkirchgemeinde unterstützt als Bündnispartner die zivile Seenotrettungsinitiative United4Rescue. Weitere Informationen und Möglichkeiten, U4R auch privat zu unterstützen, finden Sie auf der Website www.united4rescue.com.

Ökumenisches „Corona-Seelsorgetelefon“ geschaltet

Übers Telefon von Montag bis Freitag von 9.00-18:00 Uhr erreichbar
DRESDEN – Seelsorger und Berater von Kirche und Diakonie starten am 30. März in Sachsen mit „Corona-Seelsorgetelefon“.
DRESDEN – Seelsorgerinnen und Seelsorger sowie Beraterinnen und Berater der Ev.-Luth. Landeskirche, des Bistums Dresden- Meißen und der Diakonie Sachsen haben ein ökumenisches „Corona-Seelsorgetelefon“ organisiert. Die geschulten Seelsorger werden ab nächster Woche, Montag, 30. März, mit einer zentralen Telefoneinwahl von montags bis freitags von 9.00 bis 18:00 Uhr erreichbar sein. Sie wollen mit diesem Angebot den Dienst der bestehenden TelefonSeelsorge ergänzen und auf Fragen eingehen, die möglicherweise in den Tagen und Wochen der Corona-Pandemie aufbrechen und unruhig machen.
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