Aktuelles

Ökumenisches „Corona-Seelsorgetelefon“ geschaltet

Übers Telefon von Montag bis Freitag von 9.00-18:00 Uhr erreichbar
DRESDEN – Seelsorger und Berater von Kirche und Diakonie starten am 30. März in Sachsen mit „Corona-Seelsorgetelefon“.
DRESDEN – Seelsorgerinnen und Seelsorger sowie Beraterinnen und Berater der Ev.-Luth. Landeskirche, des Bistums Dresden- Meißen und der Diakonie Sachsen haben ein ökumenisches „Corona-Seelsorgetelefon“ organisiert. Die geschulten Seelsorger werden ab nächster Woche, Montag, 30. März, mit einer zentralen Telefoneinwahl von montags bis freitags von 9.00 bis 18:00 Uhr erreichbar sein. Sie wollen mit diesem Angebot den Dienst der bestehenden TelefonSeelsorge ergänzen und auf Fragen eingehen, die möglicherweise in den Tagen und Wochen der Corona-Pandemie aufbrechen und unruhig machen.
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Finalistin des Engagementpreises 2020: Sonja Wiedemann: Erinnerung für zwei


Teilnehmende aus Deutschland und Israel bei einem sogenannten Erinnerungsabend in Jerusalem
© Sonja Wiedemann - sonja_wiedemann(at)gmx(dot)net | www.studienstiftung.de

Das Projekt „Erinnerung für zwei“ von Sonja Wiedemann ermöglicht auf einer persönlichen Ebene eine Beschäftigung mit der Shoah. Deutsche und Israelis treffen sich bei sogenannten Erinnerungsabenden, um bei angeleiteten Vier-Augen-Gesprächen über Erfahrungen, Klischees, Aufarbeitungsstrategien und Wissensvermittlung mit Blick auf die Shoah zu sprechen.
Sonja Wiedemann studiert Evangelische Theologie in Leipzig und engagiert sich im jüdisch-christlichen Dialog. Mit ihrem Projekt, das sie während ihres Auslandsjahrs in Jerusalem gestartet und in Deutschland ausgeweitet hat, möchte sie den Dialog auf einer persönlichen, nicht-akademischen Stufe stattfinden lassen und die gesellschaftliche Relevanz der Holocaust-Aufarbeitung hervorheben. Die Meinungen, die bzgl. der Shoah zwischen der jüdischen und christlichen Sicht oft weit auseinandergehen, zeigen, wie wichtig dieser Dialog heute ist.

Spendenaufruf

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie die nächsten Erinnerungsabende, indem Sie sich an den anfallenden Kosten beteiligen (z.B. für Raummiete, Verpflegung und Ambiente). Die Bethanienkirche stellt dankenswerterweise ihr Spendenkonto dafür zur Verfügung. Dort wird es 2020 auch Informationsveranstaltungen zum Projekt geben.

Bankverbindung:

Ev.-Luth. Kirchenbezirk Leipzig, Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank),
IBAN: DE71 3506 0190 1620 4790 78,
BIC: GENO DE D1 DKD
Codierung: "RT 1923 - Erinnerung für zwei, Spendenaufruf der Studienstiftung"

Neuer Schwesternkirchvertrag

Ab dem 01.01. 2020 werden wir mit Knauthain und Großzschocher-Windorf Kirche im Leipziger Südwesten gestalten. Der Vertrag ist unterzeichnet. Wir haben uns für eine Strukturform entschieden, die die Eigenständigkeit der Kirchgemeinden erhält. Als verbindendes Gremium setzen wir einen paritätisch besetzten Verbundausschuss ein.
Unser Ziel ist es, die Standorte zu stärken und nah bei den Menschen zu sein. Das ist in der heutigen Zeit eine heftige Herausforderung. Alle Verantwortlichen wissen, dass kirchgemeindliches Leben dann Ausstrahlung hat, wenn Kommunikation, Zuwendung und Gestaltungswille vorhanden sind. Wir wollen mit allen Ehrenamtlichen diese Aufgabe angehen und hoffen auf breite Unterstützung. Die Stimme der Kirche soll auch in Zukunft klar zu hören sein.
Pfarrer Martin Staemmler-Michael

Zur Strukturreform der Kirchgemeinden

Am 25. Mai hat die Synode (Kirchenparlament) des Kirchenbezirks Leipzig die Regionen für die anstehenden Strukturmaßnahmen beschlossen. Damit sollen für die nächsten 20 Jahre Einheiten von mindestens 6000 Gemeindeglieder gebildet werden, in denen mehrere Pfarrerinnen/Pfarrer ( 1 Pfarrstelle pro 2000 Gemeindeglieder) tätig sind. Dazu kommen Anstellungen für Gemeindepädagogik und Kirchenmusik. Die genauen Anstellungsgrößen für die verschiedenen Aufgaben für die Region liegen noch nicht vor.

Das heißt für unsere Gemeinden, dass wir ab 2020 eine Region mit den Schwesterkirchgemeinden Großzschocher und Knauthain bilden. Dafür muss ein gemeinsames Schwesterkirchverhältnis gebildet werden. So werden in den kommenden Wochen erste Absprachen stattfinden. Nach einem ersten gegenseitigen Kennenlernen beginnt dann ein gemeinsames Gremium der 5 Gemeinden einen Schwesterkirchvertrag zu erarbeiten. Dieser muss zum 30. Juni 2019 vorliegen. Zu dem Prozess gehören neben den Gremiensitzungen auch andere Format (Kirchenvorstandstag, Einbindung der hauptamlichen Mitarbeitenden, u.v.m.). Die Kirchgemeinden werden regelmäßig informiert.

Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass eine Zusammenarbeit von unterschiedlich geprägten Gemeinden nicht immer einfach ist, aber wir können uns durch vielfältige Angebote gegenseitig Impulse geben.

Wer noch mehr wissen möchte, frage bitte bei unseren Synodalen Martin Habelt, Alexander Taut, Sven Zimmermann und Pfarrerin Langner Stephan oder bei den weiteren Kirchvorsteherinnen und Kirchvorstehern.

Weitere Informationen:
Landeskirche: https://engagiert.evlks.de/landeskirche/themen-und-debatten/strukturdebatte/

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