Aktuelles

Bilder für den Frieden

Liebe Kinder, bitte malt oder bastelt ein Bild oder Plakat zum Thema "Frieden". Wie stellt ihr euch eine friedliche Welt vor?

Das Bild (A4 oder A3) könnt ihr in den Briefkasten an der Bethanienkirche stecken oder zum Friedensgebet (immer Donnerstag, 19 Uhr) mitbringen. Die Bilder sollen zu einer Friedenswand werden und bei den Friedensgebeten zu sehen sein.

Gemeinsam Helfen

Wir sehen die Bilder aus der Ukraine von Gewalt, Leid und Flucht und wollen helfen.

Unterstützen Sie gemeinsam mit uns die humanitäre Hilfe in der Ukraine durch Ihre Spende an die Diakonie Katastrophenhilfe:

IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
Evangelische Bank (BIC: GENODEF1EK1)
Stichwort: Ukraine Krise

Weitere Informationen unter:
www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spende/ukraine

Gebet für den Frieden

Es ist Krieg – Krieg in Europa.

Ich bin geschockt und kann es nicht fassen.

Die Nachrichten überschlagen sich.
Ich schaue fassungslos auf den Fernsehen und kann kaum hinhören.

Letzte Woche hatte ich noch auf die Gespräche und Verständigung gehofft.
Ich konnte und wollte es mir nicht vorstellen, dass es Krieg gibt. Jetzt ist er da!

Seit Wochen – wenn ich ehrlich bin seit 2014 – zeigen die Medien Bilder von Panzern und kriegerischen Auseinandersetzungen aus der Ost-Ukraine.
Und ich war mit anderem beschäftigt.

Es schien so weit weg. Jetzt ist es da – nicht nur in meinem Wohnzimmer!
Ich denke an das Leid der Menschen, an die Toten, die Trauernden und die Angst und Ohnmacht.

Es wird gekämpft und geschossen in der Ukraine. Menschen fliehen um ihr Leben.
In mir breitet sich Furcht aus. Auch hier haben Menschen Angst vor dem Krieg und um die Menschen dort.

Da will einer die Welt nach seinen Vorstellungen umgestalten – ohne zu fragen!
Ich erlebe Macht und Drohungen - ohne Rücksicht auf Verluste.

Die Menschen brauchen Kraft, Unterstützung und Hoffnung – statt Leid, Not und Gewalt wollen die Menschen eine Perspektive.

 

Was kann ich tun - BETEN!

Schalom aleichem - Frieden für alle!
BETEN - In der Stadt der Friedensgebete.
Frieden für die Ukraine – in allen Provinzen!
Frieden für die russischen Menschen!
BETEN - In meinem Alltag und in der Gemeinde.
Schalom kol haolam - Frieden für die ganze Welt
BETEN – damit Frieden in den Herzen aller Menschen wird!

 

Gott,

wie zerbrechlich unsere Sicherheiten sind, wie gefährdet unsere Ordnungen, das erleben wir in diesen Tagen. Wer sieht uns mit unserer Hilflosigkeit und Angst?

Wütend und fassungslos erleben wir, wie Machthaber die Freiheit und das Leben vieler Menschen gefährden. Wie am Rand Europas ein Krieg beginnt.

Was geschieht als Nächstes? Welchen Informationen können wir trauen? Was könnten wir tun, das helfen oder etwas bewegen würde?

Sieh du die Not. Sieh unsere Angst

Wie so viele suchen wir Zuflucht bei dir und Schutz, innere Ruhe und einen Grund für unsere Hoffnung. Wir bringen dir unsere Sorgen.

Wir bitten dich für die, die um ihr Leben fürchten, und für die, die sich beharrlich für friedliche Lösungen einsetzen.

Höre, Gott, was wir dir in der Stille sagen: ...

Verleih uns Frieden gnädiglich, Herr Gott, zu unsern Zeiten. Es ist doch ja kein andrer nicht, der für uns könnte streiten – für uns und für das Leben und für die Freiheit und gegen den Terror der Diktatoren, – denn du, unser Gott, alleine. Halleluja, Kyrie eleison. Herr Gott, erbarme Dich!

Amen.

(Evangelische Kirche in Deutschland: www.ekd.de)

 

>>> Gebet für den Frieden herunterladen (PDF). <<<

Impfen ist Nächstenliebe

Unter dem Motto Impfen ist Nächstenlieben haben am 18. Dezember insgesamt 254 Kinder und Jugendliche all ihren Mut zusammengenommen und sind zum Kinderimpftag in die Bethanienkirche in Leipzig Schleußig gekommen.

Organisiert wurde dieses Impfangebot gegen COVID-19 durch den Kirchenvorstand der Kirchgemeinde. Es hätte so aber nicht stattfinden können, wenn nicht 9 Impfärzt*innen und ihre Teams Zeit gefunden hätten, diese Aktion zu unterstützen.

In gerade einmal 4 Stunden konnten so ganze 254 Impfungen für die Generation der 5- bis 17-Jährigen verabreicht werden. Den größten Teil stellten die impfwilligen Kinder dar. Mit mulmiger Erwartung in den Augen, aber einer riesigen Portion Tapferkeit waren sie einander Vorbilder. Dank der gut organisierter Terminvergabe und der hohen Disziplin aller Anwesenden, kam es kein einziges Mal zu größeren Warteschlangen.

Über ihre Motivation oder die ihrer Eltern ließ sich in der Kürze der Zeit wenig in Erfahrung bringen. Überzeugung und Unsicherheit lagen in der Luft und waren gleichermaßen mit Händen zu greifen. Die Sorge vor dem, was vielleicht noch kommt – die Angst vor dem, was Freunde und Verwandte vielleicht schon erleben mussten.

Kaum einer Person war anzumerken, dass sie die Risiken nicht scheut. Vielleicht nicht aus eigener Überzeugung, aber im Vertrauen auf die Entscheidung ihrer Eltern haben sie sich alle ihre Ärmel hochgekrempelt.

Das Resümee der Organisator*innen lässt sich vielleicht so am besten zusammenfassen: Wenn wir es schaffen, uns nicht spalten zu lassen, und nur für einen kurzen Augenblick auf unsere individuelle Freiheit verzichten, erleben wir, wie wir einander zu Nächsten werden.

Ein großes Dankeschön auch an die über 40 Helfer*innen, darunter auch die Kolleg*innen der Leipziger Polizei, die dank ausbleibender Protestaktionen einen ruhigen Nachmittag verbringen konnten.

Im Besonderen gilt der Dank aber allen kleinen und großen Impflingen!

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